Dorfgestaltung Schalders

Machbarkeitsstudie Dorfgestaltung 
Schalders, Vahrn


Die Streusiedlung von Schalders verlangt aufgrund seiner Topographie ein behutsames Vorgehen bei allen Maßnahmen, die getroffen werden. 
Schon für den notwendigen Neubau der Schule in den 80iger Jahren hat man im Weiler selbst keinen geeigneten Platz gefunden und hat diese deshalb ca. 250 m entfernt gebaut. Wie sensibel der Kirchhügel von Schalders ist, zeigt die kleine Reihenhaussiedlung am Fuße des steilen Hanges im Südosten, welche eine schmerzhafte Wunde in die Landschaft reißt. Auch die notwendigen Verkehrsbauten erfordern, wenn sie vom natürlichen Geländeverlauf abweichen, sofort große Stützmauern. Ziel aller zukünftigen Baumaßnahmen muss es sein, das lockere und von kleinen Bauten strukturierte Dorfensemble, im Maßstab des Bestandes zu ergänzen und sei-nen Charakter durch behutsame Eingriffe möglichst zu verstärken.

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— Arch. Kerschbaumer