BERUFSSCHUL MARCONI LEVINAS

 

Bauherr: Autonome Provinz Bozen
Wettbewerb: 2014

Die Kubaturen des neuen Schulgebäudes  werden so platziert, dass folgende Situationen und Bezüge entstehen:

Teilung der vertikalen Baumassen auf zwei Bereiche im Norden des Grundstückes, aufbauend auf ein verbindendes  Basisgeschoss, so dass die rückseitigen Nachbargebäude relativ unverdeckt  bleiben.
Die Berufsschule „Marconi“ wird als „großer Bruder“ im Osten und die „Schwester Lévinas“ im Westen , beide als eigenständige Schulen identifizierbar positioniert.

Der sich daraus resultierende vorgelagerte erhöhte Schulhof verleiht dem neuen Gebäude den nötigen öffentlichen Charakter. Durch das Aufweiten des Strassenraumes entsteht urbane Großzügigkeit und Klarheit. Das Gebäude markiert und rahmt zum einen durch den Gebäudeabschnitt „Lévinas“ den Straßenkreuzungspunkt, und lässt zum andern durch das Zurücktreten des hohen Gebäudeabschnittes „Marconi“ Freiraum für den leicht erhöhten Schul- und Zugangshof.

Der hohe Baukörper soll in der Stadtsilhouette  eine neue „Stadtmarke“ bilden.